Soziale Einrichtungen

Unter dem Terminus “Soziale Einrichtungen” lassen sich generelle Betreuungseinrichtungen des allgemeinen Sozialbereichs klassifizieren. Dahingehend ist zwischen Beratungs- und Dienstleistungseinrichtungen zu unterscheiden.

Soziale Beratungseinrichtungen sind Beratungsstellen, die sich sozialer Belange annehmen. In diese Kategorie fallen beispielsweise Elternberatungsstellen, Familienberatungsstellen, Beratungsstellen für Probleme wie Drogen, Sucht, Konflikte, etc. Auch sogenannte „Peers“ versuchen hier beratende Tätigkeiten zu übernehmen und mit Gleichaltrigen Problem aus dem sozialen Umfeld aufzuarbeiten.

Soziale Dienstleistungseinrichtungen hingegen betreffen vor allem Einrichtungen, die im sozialen Bereich eine ausübende und praktizierende Tätigkeit ausüben. Beratungsbelange werden hier vollkommen vernachlässigt. Derartige Dienstleistungseinrichtungen sind Seniorenpflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie der unterstützenden Beschäftigung, sozialpädagogische Wohneinrichtungen für sowohl Kinder als auch Jugendliche und Kindergarteneinrichtungen.

Das soziale Miteinander steht in allen Einrichtungen im Vordergrund. Es soll gefördert werden, sozial in Gruppen zu agieren, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Dies bedeutet, dass in dieser Hinsicht ein gewisses soziales Bewusstsein vorhanden sein muss, um dieser Aufgabe gewachsen zu sein.

Kindergärten nehmen sich dieser Aufgabe aus, da Kindergartensprösslinge in ihrem Alter noch zu klein sind, um den sozialen Aspekt verstehen zu können. Demnach fokussieren Kindergärten das Spielen miteinander, erste Aufgaben lösen zu können sowie den Gedanken, unter Gleichaltrigen zu agieren. Uneinstimmigkeiten zwischen Kindern, Heimweh und Läuse, im Besonderen Kopfläuse, sind nur einige jener Aspekte, die für Kindergärten als soziale Einrichtungen typisch sind.

Immer mehr an Bedeutung gewinnen Pflege- und Betreuungszentren als allgemeine soziale Einrichtungen. Dabei haben Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines betreuten Wohnens umsorgen zu lassen. Den Menschen wird im jeweiligen Pflege- und Betreuungszentrum ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Wohnraum inkl. Kochecke, Badezimmer und Bett. Die pflegebedürftigen Menschen können sich ihr kleines Reich nach ihrem Belieben einrichten und erhalten trotz eigener vier Wände eine tägliche Fürsorge von den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung.